Ad Astra

Rating: 3.5

«Ad Astra’s» slow pacing and existential themes probably won’t be for everybody. But almost exactly 20 years after «Fight Club», Brad Pitt once again hits me where it really hurts – for completely different reasons:

The focus on life has shifted, as they say. The now middle-aged Rafeman, who – once tempted by Tyler Durden’s nihilism – now understands the suffering of «Ad Astra’s» protagonist’s fear of loss, isolation and regret just all too well.

For what it is – namely an ethereal «Sci-Fi» movie – «Ad Astra» succeeds. Surely not as gut-wrenching, spectacular nor intense as «Project Mayhem» – but as effective and relevant a movie that’s aiming for the stars bound by its own limitations can be: Trying to be the next «Gravity» (with George Clooney) or «Interstellar» (without George Clooney) but ending up feeling more like the slightly disappointing «Solaris» (also with George Clooney).

But, as they also say: «Per aspera ad astra»*


Storytelling🐷🐷🐷🐷
Characters🐷🐷🐷🐷🐷
Acting🐷🐷🐷🐷
Drama, Baby!🐷🐷🐷🐷
Fun🐷🐷🐷
Humour
Visuals🐷🐷🐷🐷
Music and Sound🐷🐷🐷🐷
Originality🐷🐷🐷🐷
Entertainment value🐷🐷🐷🐷
Production value🐷🐷🐷🐷
Satisfaction🐷🐷🐷🐷
«That is my father up there!»

*) «Through hardships to the stars». Just to get that quote in there, too.

Confessions of a Dangerous Mind

Ich mag semi- oder pseudobiografische Geschichten. Insbesondere wenn sie so unterhaltsam und zugleich visuell ansprechend inszeniert sind. Zugegebenermassen, George Clooney hat bei seinem Regiedebüt eindeutig auf den Stil seines Kollegen Steven Soderberg zurückgegriffen. Aber wie man so schön sagt – lieber gut geklaut als schlecht erfunden.

Der Hauptgrund, diesen Film zu schauen ist sein Hauptdarsteller: Sam Rockwell in der Rolle des Chuck Berris. Wer «The Green Mile» gesehen hat, kann sich vielleicht noch daran erinnern, wie herrlich abscheulich Rockwell den Wild Bill gespielt hat. Ziemlich arrogant und irgendwie immer etwas unangemessen ist er auch in diesem Film, doch der Charakter des Chuck Berris zieht einem eindeutig in seinen Bann. Allein seine Mimik ist unbezahlbar. Irgendwie sieht er zwar immer etwas dumm aus der Wäsche, als wisse er nicht ganz, wie ihm im Film eigentlich geschieht, gerade dies verleiht ihm jedoch einen Art Souveränität, die den Film und den Verlauf der Geschichte unterstützt und Berris als Identifikationsfigur erst möglich macht.

Ansonsten spielen alle bekannteren Schauspieler ihr gewohntes Spiel. Wenn man «Out of Sight» und «Ocean’s Eleven» gesehen und vor allem gemocht hat, wird man sich wie bei alten Bekannten vorkommen. Sogar Brad Pitt hat einen Gastauftritt und geniesst es wieder einmal einfach, Brad Pitt zu sein.

Archives | First published: January 1, 2003